| Herzlich willkommen auf den Webseiten des Förderkreises Brasilien - Hilfe zur Selbsthilfe e.V. |
Hören wir von dem Land Brasilien, so denken wir meist spontan an Exotik, Strand, Karneval, Fußball oder die Umweltproblematik im Amazonasgebiet. Doch der Name Brasilien verbindet sich bei uns auch mit Begriffen wie Armut, Elendsviertel, Straßenkinder, Auslandsverschuldung.
Diese wenigen Stichworte schon zeigen uns:
Brasilien ist ein Land voller Gegensätze und ein Land der Extreme.
Ohne Zweifel kann Brasilien, wie viele andere Länder des Südens und des Ostens des Planeten Fortschritte und Erfolge zeigen, doch leider ist Brasilien weiterhin Weltmeister in sozialer Ungerechtigkeit.
Den 20 Millionen des 175 Millionen zählenden Volkes, die europäische und amerikanische Löhne beziehen und von denen viele unvorstellbar reich sind, stehen 50 Millionen Habenichtse gegenüber, die nicht einmal einen Dollar pro Tag zur Verfügung haben und von denen 8 Millionen keinen einzigen Cent pro Tag verdienen können.
Nach den internationalen Entwicklungsstandards gelten sie als Verelendete. Sie leiden praktisch täglich Hunger, sie haben weder ein Dach über dem Kopf, noch Arbeit, Bildung, Gesundheit, Kredit.

Unter den Kommentatoren zu dem Thema Mission und Entwicklungshilfe fällt oft das Wort: "Jede Maßnahme ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein". Und manchmal hat es den Anschein als würde unsere Hilfe wie in einem Fass ohne Boden versickern.
Doch wir ahnen kaum, wie viel für jeden Durstigen ein Tropfen Wasser bedeutet.
Und wie oft können wir bei unserer Arbeit durch persönliche Kontakte feststellen, dass unsere Gesten und Taten der Solidarität, Brücken für eine bessere Zukunft sind.
Die vom Förderkreis Brasilien unterstützten sozialen und pastoralen Projekte zielen auf eine "Hilfe zur Selbsthilfe" ab und verbessern die aktuelle Lebenssituation und die Zukunftsaussicht der betroffenen Menschen in Brasilien, die am Rande stehen.
Ein brasilianisches Sprichwort lautet:
Um pouco de muitos é muitos para todos.
Wenig von vielen ist viel für alle.
Folgen wir alle - angesichts des riesigen Heeres von Armen und Verelendeten - diesem Beispiel und setzen uns gemeinsam, in christlichem Geist, für den Aufbau einer gerechteren und einer menschlicheren Welt ein.
In dankbarer Verbundenheit